Grundsteinlegung für Studierendenwohnanlage in Jena

Das Studierendenwerk Thüringen (STW) errichtet in Jena am Spitzweidenweg, eine neue Wohnanlage für Studierende. Im Beisein des Thüringer Ministers für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft, Wolfgang Tiefensee, erfolgt am 29.11.17 um 13.00 Uhr die Grundsteinlegung für dieses Bauprojekt.
Ab Sommer 2019 wird die Wohnanlage dann 148 studentische Mieter beherbergen.
Die Baukosten sind insgesamt mit 7,6 Mio € veranschlagt, davon werden 1,8 Mio € durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit im Rahmen seines Förderprogramms für Modellvorhaben zum bezahlbaren und nachhaltigen Bau von Variowohnungen bereitgestellt.
Die neue Wohnanlage soll überwiegend mit Einzelappartements und 2er Wohngemeinschaften (WG) sowie mit wenigen 3er und 4er WGs errichtet werden. Es sind mehrere miteinander verbundene Baukörper geplant. Ein nach Süden geöffneter Innenhof bietet sich als kommunikativer Treffpunkt im Freien an. Die Gebäude werden über drei Treppenanlagen erschlossen, von dort gelangt man von offenen, überdachten Laubengängen zu den Wohnungen. Alle Wohnungen sind barrierefrei erreichbar, rollstuhlgerechter Wohnraum ist vorgesehen.
Weiterhin werden den Mietern Räume zur gemeinschaftlichen Nutzung (Mehrzweckraum, Waschmaschinenräume usw.) zur Verfügung stehen.
„Mit diesem Neubau trägt das Studierendenwerk Thüringen dazu, den Studierenden der Hochschulstadt Jena weitere bezahlbare Wohnungen anbieten zu können“, erklärt Dr. Ralf Schmidt-Röh, Geschäftsführer des STW. „In unmittelbarer Nähe unserer bereits vorhandenen Wohnanlagen Spitzweidenweg 11 und Clara-Zetkin-Straße 19 steht dann in diesem zentrumsnahen Areal studentischer Wohnraum für insgesamt 435 Studierende zur Verfügung“, fährt Schmidt-Röh fort.
Flexibel, nachhaltig und bezahlbar: Das Bundesbauministerium fördert den Bau sogenannter "Variowohnungen" für bezahlbares Wohnen für Studierende. Dieses Projekt sieht flexibel nutzbare Wohneinheiten vor, die mindestens 20 Quadratmeter groß sind und deren Warmmiete maximal 280 Euro betragen darf. Die Wohnungen können dank ihres leicht veränderbaren Grundrisses von Studierenden oder Auszubildenden und zu einem späteren Zeitpunkt durch die Zusammenlegung von zwei oder mehreren Einheiten zum Beispiel von Familien bewohnt werden. Das Gebäude wird größtenteils aus Betonfertigteilen hergestellt. Damit werden eine relativ kurze Bauzeit und die geforderte Flexibilität gewährleistet.

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