Projekte

Das Studierendenwerk ist in den unterschiedlichsten Formen an verschiedenen Projekten und Partnerschaften beteiligt, die den internationalen Austausch fördern und voranbringen. Sei es eine Kooperation mit dem französischen Partnereinrichtung CROUS Amien-Picardie, die mehrfache Teilnahme am China-Trainee-Programm des Deutschen Studentenwerks mit der Robert-Bosch-Stiftung oder das von der Mercator-Stiftung geförderte Projekt Studium +M, bei dem Studierende mit Migrationshintergrund betreut werden - das Studierendenwerk Thüringen ist in vielen Bereichen aktiv.

Kooperation mit dem CROUS Amien-Picardie

Im Mai 2008 schlossen die beiden Studentenwerke in Thüringen und Amiens, Frankreich, einen Partnerschaftsvertrag, der es in sich hat - diese internationale Zusammenarbeit macht mobil:

So findet in diesem Rahmen einmal jährlich ein Austausch zweier Studierendengruppen aus Thüringen und der Picardie statt, die jeweils eine Woche lang zu wechselnden Themen (Musik, Tanz, Fotos, Sport u.v.m.) zusammen arbeiten und ihre Ergebnisse im Nachbarland präsentieren.

Vertiefte Kenntnisse und Erfahrungen sammeln unsere internationalen Praktikanten, die über einen längeren Zeitraum (bis zu 3 Monate) die Partnereinrichtung besuchen und dort an interkulturellen Projekten mitwirken.

Auch die Mitarbeiter beider Studentenwerke vollziehen regelmäßig den Blick über den Tellerrand, indem sie bei ihren Kollegen in den Abteilungen hospitieren und neue Arbeitswelten kennen lernen.

Alle Programme dienen mithin nicht nur der beruflichen und sprachlichen Qualifizierung, sondern vor allem der interkulturellen Sensibilisierung unserer Mitarbeiter und Studierenden in Thüringen und der Picardie.

Denn wir möchten die Internationalisierung der Studentenwerke nicht nur dozieren, sondern leben!

CROUS Amiens-Picardie
25 rue St Leu BP 541
80005 AMIENS Cedex 1
France

Nützliche Links

CROUS Begegnungen Katalog– PDF - Datei unter „Download“ hochladen
Link zum CROUS-Amiens-Picardie

  

DAAD PROFIN Modellprojekt KoKoS

Um die Integration ausländischer Nachwuchskräfte während Ihres Studiums in Jena zu erleichtern und somit eine nachhaltige Bindung an die Hochschullandschaft in Deutschland zu erreichen, stellte das Studentenwerk Thüringen in Kooperation mit der Friedrich-Schiller-Universität Jena und der Fachhochschule Jena für die Projektdauer von 1. April 2009 bis 31. Dezember 2011 einen Antrag beim DAAD auf Unterstützung des Internationalen Centrums.

Im Rahmen der PROFIN-Modellprojekte konnte dieser Antrag seine Umsetzung finden.

Zielstellungen KoKoS-Modellprojekt

Folgende zielführende Maßnahmen wurden mit dem Modellprojekt KoKoS im Internationalen Centrum in Jena umgesetzt:

1. Einrichtung einer Kontakt- und Koordinierungsstelle (KoKoS) im IC Jena
2. Einstellung einer Koordinatorin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (PÖK)
3. Einstellung eines internationalen Teams von Studierenden (International Scouts)
4. Etablierung einer regelmäßigen Veranstaltungsreihe
5. Gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit für das Haus

Nützliche Links zum Projekt

Förderer DAAD - www.daad.de/de/
Internationales Centrum – Haus auf der Mauer -
www.internationales-centrum-jena.de/
Profin-Modellprojekte - www.daad.de/imperia/md/content/hochschulen/profin/2009_auftaktveranstaltung/profin_brosch__re_online.pdf

  

DAAD PROFIN Modellprojekt – Fremde werden Freunde Weimar

Am Hochschulstandort Weimar wuchs der Anteil ausländischer Studierender von 12% im Jahr 2004 (Statistisches Jahrbuch Weimar 2004) auf mittlerweile 21 % (Statistisches Jahrbuch Weimar 2012) an. Um diesen Studierenden eine Plattform der gesellschaftlichen Integration zu bieten, initiierte das Studentenwerk Thüringen das Projekt „Fremde werden Freunde“ im Jahr 2004 - ein Patenschaftsprogramm, das dem wechselseitigem Austausch zwischen ausländischen Studierenden und Weimarer Bürgern dienen soll.

Dieses Patenprogramm wurde durch die PROFIN-Projektförderung im Zeitraum Oktober 2010 – Juli 2013 ausgebaut und erweitert mit dem Ziel, „Fremde werden Freunde“ langfristig zu einer Kontaktplattform zu entwickeln und sämtliche Angebote für ausländische Studierende zentral zu bündeln.

Dabei entstanden u.a. auch wöchentliche Veranstaltungsangebote für internationale Studierende, enge Vernetzungen mit lokalen Patnern (Kommune, Hochschulen, Ehrenamtsagentur usw.) sowie Onlineangebote zur besseren Betreuung dieser Studierenden.

Nützliche Links zum Projekt

Förderer DAAD - www.daad.de/de/

Profin-Modellprojekte - www.daad.de/imperia/md/content/hochschulen/profin/2009_auftaktveranstaltung/profin_brosch__re_online.pdf

Fremde werden Freunde Weimar

www.fremde-werden-freunde-weimar.de/

Weimar International Network – WIN

www.uni-weimar.de/projekte/win/

  

Stiftung Mercator Studium +M – kompTEAM

Im Rahmen des von der Stiftung Mercator in Leben gerufenen Projektes Studium +M erhält das Studierendenwerk Thüringen eine Projektförderung zur Verbeserung der Betreuung von Studierenden mit Migrationshintergrund.

Das Projekt mit dem Titel kompTEAM beschreibt die Idee einer Kompetenz-Team-Bildung innerhalb des StW Thüringen zur Spezialisierung von Beratungs- wie auch Betreuungsangeboten für Studierende mit Migrationshintergrund. Thüringens Hochschulen werden zunehmend interkulturell. Im Speziellen erkennen wir erhöhten Bedarf in der Ansprache und adäquaten Beratung Studierender mit Migrationshintergrund am Hochschulstandort Weimar mit der Hochschule für Musik Franz Liszt (15,7% Bildungsinländer) und der Bauhaus-Universität Weimar (1,9% Bildungsinländer).

Entsprechend groß sind der Anpassungsdruck auf das Studentenwerk und der Handlungsbedarf am Hochschulstandort Weimar.

Neben der Erhöhung des Studienerfolgs für die Zielgruppe der Studierenden mit Migrationshintergrund verfolgt unser Konzept das Ziel der Etablierung einer Willkommenskultur. Hierfür bedarf es einer interkulturellen Sensibilisierung unserer Mitarbeiter, die zu einer inklusiven Handlungsweise führen soll.

Zur Umsetzung dieser Ziele sind tiefgreifende studentenwerksinterne Maßnahmen vorgesehen, welche von März 2015 – Februar 2018 in fünf verschiedenen Phasen ihre Ausformulierung finden.

Nützliche Links zum Projekt

Das Projekt Studium +M - www.studiumplusm.de/
Der Förderer Stiftung Mercator - www.stiftung-mercator.de/


Robert Bosch Stiftung Chinatraineeprogramm

Das Studentenwerk Thüringen nahm an drei Zyklen des Chinatraineeprogramms der Robert Bosch Stiftung teil.

Im Rahmen dieses Austauschprogramms besuchten chinesische Studierende für ein Semester das Studentenwerk Thüringen und arbeiten im Rahmen ihres Traineeships an interkulturellen Projekten.

China Traineeprogramm 2012/2013 – Trainee: Yun Xue

Das Projekt im Rahmen des CTP 2012/2013 widmete sich vornehmlich dem Verständnis der Organisationsstrukturen innerhalb des Studentenwerks und der Thüringer Hochschulen sowie der Sensibilisierung der deutschen Mitarbeiter für die Bedürfnisse chinesischer Studierender.

Dieses erste CTP war ausschließlich in der Abteilung Soziales und Kultur angesiedelt und wurde vom Standort Jena aus, umgesetzt.

Die Trainee, Yun Xue,hospitierte in verschiedenen Bereichendes Studentenwerks und der Hochschulen. Sie konnte dabei Gemeinsamkeiten und Unterschiede zum chinesischen Hochschulsystem sammeln.

Yun Xue organisierte daraufhin thüringenweite Schulungen für die Studentenwerksmitarbeiter, um ihnen die gesammelten Erkenntnisse zu vermitteln und sie für chinesische Angewohnheiten und Besonderheiten zu sensibilisieren.

Der große Verdienst Yun Xues' in der Durchführung dieses CTPs lag in ihrer einnehmenden, herzlichen Art. Bis heute erinnern sich die Kolleginnen und Kollegen an ihre Vorträge und die darin vermittelten Inhalte.

China Traineeprogramm 2013/2014 – Trainee: Kun Wang 

Aus der Durchführung des ersten Zyklus des CTPs resultierte u.a., dass insbesondere im Bereich studentisches Wohnen viele Missverständnisse zwischen chinesischen Studierenden und dem Studentenwerk Thüringen bestehen. Weshalb das zweite CTP dort ansetzten sollte. In Zusammenarbeit führten die Abteilungen studentisches Wohnen und Soziales und Kultur das Programm durch. Der Trainee Kun Wang war am Standort Ilmenau angebunden und untergebracht.

Nach einer Einarbeitungszeit in den beiden Abteilungen und nach Hospitationen an der TU Ilmenau nahm sich Kun Wang vor, eine detaillierte Umfrage an den Standorten Erfurt und Ilmenau durchzuführen. Zielsetzung der Befragung war es, Informationen über Lebensrealitäten, Erwartungen und Schwierigkeiten chinesischer Studierender zu erhalten und die Befragung nach Verbesserungsmöglichkeiten auszuwerten.

Kun Wang und das Studentenwerk reagierten auf diese Ergebnisse und es entstand zum Ende des Projektes eine Informationsbroschüre für chinesische Studierende in Deutsch und Chinesisch, welche zunächst auf den Standort Ilmenau und im fortlaufenden Jahr für alle Standorte in Thüringen implementiert wurde.

China Traineeprogramm 2014/2015 – Trainee: Fu Chen

Die Umfrage aus dem zweiten Zyklus des CTPs stellte u.a. dar, dass die Mehrheit der befragten chinesischen Studierenden mit unseren Angeboten in den Mensen unzufrieden sind, was für uns Anlass war, das dritte CTP in diesem Bereich durchführen zu wollen.

Das CTP im Wintersemester 2014/2015 war durch eine enge Zusammenarbeit der Abteilungen Mensen und Cafeterien sowie Soziales und Kultur geprägt.

Der Trainee Fu Chen organisierte an drei Standorten in den jeweiligen Mensen einen Chinatag, bei welchem original chinesische Rezepte (die der Trainee ausarbeitete) gekocht wurden. Im Anschluss an den Chinatag in der Mensa folgte am Abend ein chinesischer Länderabend für Studierende im Rahmen der Café International / Culture Talks.

Während der Essenszeit in den Mensen in Erfurt, Jena und Weimar verteilte Fu Chen Umfragebögen, um die Bedürfnisse chinesischer, deutscher und internationaler Studierender in unseren Mensen zu erfassen.

Erst die Kategorisierung in diese drei Zielgruppen machte die Umfrage spannend, da das Studentenwerk erstmals unter den Gruppen vergleichen und Unterschiede in den Wünschen erkennen konnte.

In der Umfrage kam insbesondere zum Ausdruck, dass internationale wie chinesische Studierende über das Essen / bestimmte Speisen auch ein Gefühl von Heimat vermittelt bekommen und deshalb der Wunsch nach interkulturellen Speisen sehr stark ist.

Dies wirkt sich auf die Häufigkeit der Besuche in unseren Mensen aus. Internationale Studierende besuchen weniger häufig die Mensa als ihre Kommilitonen.

Nützliche Links

Der Förderer Robert Bosch Stiftung
www.bosch-stiftung.de/content/language1/html/index.asp

Das Projekt Chinatraineeprogramm
www.china-traineeprogramm.de/

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