Ein Fest, das wortwörtlich zum „Schnattern“ einlädt
Das Schnatterfest in der Kita Seidelhaus in Jena
28.09.2026
Beim alljährlichen Schnatterfest der Kita Seidelhaus des Studierendenwerks Thüringen wurde der Garten der Kita am 18. September zum Treffpunkt für Kinder, Eltern, Großeltern und Geschwister. Auch Kinder, die beispielsweise erst im Oktober in die Kita kommen, waren dabei, sowie ehemalige Kitakinder, die von ihrem neuen Schulalltag berichteten.
Das Fest ist dafür gedacht, dass alle miteinander ins Gespräch kommen und sich austauschen: „Es ist ein Fest, um sich wiederzusehen, kennenzulernen und zu verbinden. Beim Schnatterfest geht es ums Schnattern an sich, egal welche Sprache man spricht, egal wo man herkommt“, erklärte die stellvertretende Kitaleitung Jennifer Franke.
Auch im Kitaalltag ist das „Schnattern“ den Kindern bekannt – statt zum Morgenkreis treffen sich die Kinder täglich zum Schnatterkreis. Hier können die Kinder frei über Themen sprechen, beispielsweise darüber, was sie ärgert oder was sie sich wünschen.
Zu Beginn des Festes haben sich die Kinder das „Seidelstraßenlied“ gewünscht. „Jede gute Feier bei uns geht mit einem Lied los“, betonte Kitaleiter Sascha Böhme in seiner Eröffnungsrede. Dabei bedankte er sich auch beim Elternbeirat und bei allen helfenden Händen.
Nach der Begrüßung stürzten sich die Kinder voller Freude auf die verschiedenen Stationen, während auch endlich die Sonne herauskam: Es gab eine Bastel-Kreativ-Station, eine Sport- und Spiele-Station mit Eierlauf, Dosenwerfen und ein Wurfsack-Spiel. Die ehemaligen Kitakinder Emma und Greta hatten außerdem einen Tattoostand mit Glitzer- und Klebetattoos aufgebaut. „Wir freuen uns sehr über viele Kundschaft.“ Neben den Freizeitstationen gab es einen Grillstand sowie einen reich bestückten Obst- und Kuchenbasar.
Weiterhin wurden Wünsche der Kinder gesammelt, die sie für sich und ihre Familien haben. „Wir wollen heute einen großen Wunschbaum gestalten. Deswegen steht da eine Leiter, damit wir am Ende einen Baum voller schöner Wünsche haben“, erklärte Sascha Böhme. Am Ende der Veranstaltung hingen zehn Wünsche an dem Baum – mit Wünschen wie „Weltfrieden“ und „mehr lila in der Welt“.
Der Wunschbaum soll in den kommenden Wochen mit den Kindern fortgeführt werden. Das Studierendenwerk Thüringen drückt die Daumen, dass die Wünsche der Kinder in Erfüllung gehen.
Impressionen des Schnatterfestes
© Studierendenwerk Thüringen
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