Begegnungsstätte Haus Rosenbaum

Unsere Begegnungsstätte Haus Rosenbaum, das Studentenhaus des Studierendenwerks Thüringen, liegt im Erholungsort Siegmundsburg direkt am Rennsteig, in den Kammlagen des Thüringer Waldes. Siegmundsburg befindet sich in 760 bis 814 Meter Höhenlage und bietet im Sommer wie im Winter eine reizvolle Landschaft mit abwechslungsreichen Erholungs- oder Freizeitangeboten.
Der Ortsteil Siegmundsburg der Stadt Neuhaus am Rennweg erstreckt sich circa 1,5 Kilometer entlang der Bundesstraße 281, zwischen Neuhaus am Rennweg und Eisfeld (siehe Karte), und ist umgeben von Wiesen und Nadelwäldern.

  

Studentenhaus am Rennsteig

Das Haus Rosenbaum verfügt über 49 Betten in 18 Einzel-, Doppel- und Mehrbettzimmern. Alle Zimmer sind mit Dusche/WC und Flachbild Satelliten-TV ausgestattet. In den öffentlichen Bereichen des Hauses gibt es W-LAN. Das Restaurant bietet Platz für 60 Personen, in der gemütlichen Bauernstube für 25 Personen. Sowohl Halb- als auch Vollpension sind möglich. Auch Selbstversorgung kann gebucht werden. Während der Sommermonate bieten wir auf unserem gemütlichen hauseigenen Grillplatz eine Vielzahl an Thüringer Spezialitäten.

Geschichte des Hauses

Das Haus Rosenbaum kann auf eine bewegte Historie zurückblicken. Der Metzger und Gastwirt Johann Georg Elias Christian Rosenbaum ließ das Haus 1842-43 als Gasthaus erbauen, nebst Brauerei und Bierkeller. Bis 1973 war das Haus im Familienbesitz und wurde von Generation zu Generation weitervererbt, ausgebaut, aufgestockt und umfunktioniert. So richtete Oskar Rosenbaum in dem Brauhaus ab 1915 ein ehemaliges Schlachthaus mit Metzgerladen ein. 1909 wurde in der Gastwirtschaft der 1. öffentliche Fernsprecher des Ortes installiert. Von 1917 bis 1918 diente der Saal des Hauses zum Geschossflechten. Auch eine Schule befand sich vorübergehend von 1921-1922 im Haus, als das eigentliche Schulgebäude des Ortes umgebaut wurde. Nach 1945 entwickelte sich das Haus zum kulturellen Mittelpunkt des Ortes mit regelmäßigen Tanzabenden, Filmvorführungen, Versammlungen und Ferienzeiten des Feriendienstes der DDR. Isolde Rosenbaum – nunmehr die 5. Generation, verkaufte das Haus schließlich 1967 an die Universität Jena und leitete es bis zu ihrem Tod 1987 weiter, gefolgt von ihrem Ehemann, der es bis 1988 leitete, ehe das Haus in den Besitz des Studentenwerks Jena überging. Es wurde ein Heiz-Haus errichtet, der Saal abgerissen und 1975 die Gaststätte geschlossen. Ab 1988 leitete Karin Kühnlenz – einer Mitarbeiterin des Studentenwerks Jena – das Haus, gefolgt 2008 von Denny Heim. Die letzte Umbaumaßnahme bis 2017 war der Ausbau des ehemaligen Stalles in einen großen Seminarraum.

Alte Flyer vom Haus Rosenbaum

          

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