Ilmenau // Mensa am Ehrenberg // Fotoausstellung von Abdulazez Dukhan - Through Refugees Eyes - Die Balkanroute und das Relocation-Programm aus der Sicht eines Geflüchteten

Als der Krieg in Syrien bereits vier Jahre andauerte, verließ der damals 17-jährige Abdulazez Dukhan 2015 seine Heimatstadt Homs mit seiner Familie. Sie flohen zunächst in die Türkei. Dort sah die Familie keine Zukunft für sich, so dass sie sich im Februar 2016 mit 40 anderen Menschen in einem Schlauchboot auf den Weg nach Chios, Griechenland, machten. Von dort aus wollten sie weiter Richtung Zentraleuropa. Im März, als in Europa nach und nach die Grenzen geschlossen wurden, warteten sie in Idomeni auf die Weiterreise. Dort endete ihr Weg zunächst am Grenzübergang von Griechenland zu Mazedonien. Es folgten fünf Monate in verschiedenen Camps in Griechenland, bevor die Familie in eine der raren Wohnungen ziehen durfte. Von Freiwilligen bekam er eine Kamera und einen Laptop geschenkt und brachte sich selbst das Fotografieren und Bildbearbeiten bei. Er fing an, in den Camps den Alltag in Form von Fotografien zu dokumentieren und diese über soziale Netzwerke zu verbreiten.
Durch seine Fotografien und Texte möchte er der Welt zeigen, was es bedeutet, die eigene Heimat zu verlieren und über eine lange Zeit unter unwürdigen Bedingungen und mit ungewisser Zukunft leben zu müssen. Immer noch warten tausende Menschen in Griechenland und anderen Ländern oft ohne Perspektive auf eine Weiterreise in andere EU-Staaten. Abdulazez lebt seit Ende April 2017 in Belgien.

Die Ausstellung wird bis Ende März in der Ilmenauer Mensa am Ehrenberg zu sehen sein, Ausstellungsort ist die Mensa 3.

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