Richtfest für WA ehemalige Zahnklinik - ehemaliges Blutspendezentrum in Erfurt

Die Umbauarbeiten an der neuen Wohnanlage Nordhäuser Straße 78 und 79 (ehemalige Zahnklinik und ehemaliges Blutspendezentrum) in Erfurt schreiten planmäßig voran. Am Gebäude des ehemaligen Blutspendezentrums wurde u.a. bereits ein zusätzliches Staffelgeschoss errichtet, sodass die Richtkrone aufgesetzt werden kann. Am 25.Oktober 2018 feiert das Studierendenwerk Thüringen nun im Beisein des Ministers für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft, Wolfgang Tiefensee, und des Oberbürgermeisters der Landeshauptstadt Erfurt, Andreas Bausewein das Richtfest.
„Mit dieser neuen Wohnanlage tragen wir dazu bei, modernen, attraktiven Wohnraum zu bezahlbaren Preisen für Studierende anzubieten und damit auch die Attraktivität des Studienstandortes Erfurt zu erhöhen“, erklärt der Geschäftsführer des Studierendenwerks Thüringen, Dr. Ralf Schmidt-Röh. Der Wohnkomplex bietet zukünftig insgesamt 305 Studierenden eine campusnahe Unterkunft.
Das Gebäude der ehemaligen Zahnklinik ist inzwischen völlig entkernt worden um nun die neuen Grundrisse umsetzen zu können. Gebaut werden verschieden strukturierte Wohneinheiten. Die bisherige Anordnung eines Mittelgangs bleibt erhalten. Von diesem ausgehend können die Mieter ihre Appartements sowie Wohngemeinschaften mit zwei bis vier Zimmern erreichen. In den Zimmern der Wohngemeinschaften steht jedem Mitbewohner ein eigener Sanitärbereich zur Verfügung, wodurch hier noch stärker auf die Privatsphäre der Mieter Rücksicht genommen wird.
In jeder Etage ist die Einrichtung von barrierefreiem Wohnraum möglich, mehrere Aufzüge und ein barrierefreier Hauseingang werden ebenfalls bereitgestellt. Im Sattelgeschoss stehen Gemeinschaftsräume für alle Bewohner zur Verfügung. In den Kellerräumen entstehen Waschmaschinen- und Trocknerräume sowie Unterstellmöglichkeiten für Fahrräder. Auch im Außenbereich wird eine verschließbare Fahrradgarage errichtet.
Das Gebäude des ehemaligen Blutspendezentrums wird nach den Sanierungsarbeiten ca. 58 studentische Mieter in zwei barrierefreien und 14 Wohngemeinschaften für jeweils 4 Studierende beherbergen. Dort entsteht auf jeder Etage auch jeweils ein Gemeinschaftsraum.
Die Bausumme für beide Gebäude beträgt insgesamt über 15 Millionen Euro, davon 12 Millionen Euro für das der ehemaligen Zahnklinik. Das Vorhaben wird im Rahmen der Forschungsinitiative „Zukunft Bau“ vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat und mit Mitteln aus dem Sonderinvestitionsprogramm „Studentenwohnheime“ des Thüringer Wissenschaftsministeriums gefördert. Für den Umbau der ehemaligen Zahnklink erhält das Studierendenwerk über 7 Millionen Euro aus beiden Programmen.
Mit den  beiden Vorhaben stehen damit ab dem Wintersemester 2019-20 etwa 1400 Wohnmöglichkeiten in 11 Wohnanlagen für Studierende in Erfurt zur Verfügung.

Insgesamt bietet das Studierendenwerk in Thüringen derzeit 7300 Studierenden in 70 Wohnanlagen eine Unterkunft.

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