Wenn die Corona-Situation für Studierende zur Belastung wird

Studierendenwerk Thüringen unterstützt mit vielfältigen Hilfsangeboten

Die Corona-Pandemie hat einen massiven Einfluss auf die Studienbedingungen im Freistaat. Eine Vielzahl von Studierenden sind von finanziellen und sozialen Sorgen betroffen, die sie nur schwerlich eigenständig überwinden können. Wie das Studierendenwerk Thüringen hier helfen kann, zeigt die folgende Übersicht.

Bereits im April hat die Bundesregierung auf eingetretene Veränderungen im gesellschaftlichen Alltag reagiert und die Rahmenbedingungen für das BAföG angepasst. Damit haben mehr Studierende eine Chance auf diese finanzielle Unterstützung bekommen. Das Amt für Ausbildungsförderung hat alle Studierenden, bei denen die Förderung ausläuft, darauf hingewiesen und eine neue Antragstellung empfohlen. Da weiterhin vielen Studierenden Einnahmen aus Nebenjobs fehlen, Eltern der Studierenden weiterhin unter Kurzarbeit stehen können oder gar kurzfristig gekündigt wurden, stellt die BAföG-Beantragung eine gute Alternative dar. Ein möglichst schnelles Verfahren wird durch eine Online-Beantragung unter www.bafoeg-thueringen.de gewährleistet. Alle eingegebenen Daten werden auf Plausibilität und Vollständigkeit geprüft – eine enorme Erleichterung für die Antragstellenden sowie für die Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter.

Als weitere Unterstützung bearbeitet das Studierendenwerk auch die Anträge zur Corona-Finanzhilfe des Freistaats Thüringen. Dabei handelt es sich um ein zinsloses Sozialdarlehen bis maximal 800 Euro, das zur Hälfte als Darlehen und zur anderen Hälfte als Zuschuss vom Freistaat und den Hochschulen bereitgestellt wird. Bisher wurden dazu 544 Anträge gestellt, 252 (46%) Anträge konnten entsprechend der Richtlinien zur Vergabe der Leistungen bewilligt werden. Vor allem internationale Studierende nehmen dieses Hilfsangebot in Anspruch.

Ebenso bearbeitet das Studierendenwerk die Anträge von Studierenden in Thüringen zur Überbrückungshilfe des Bundes. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat den Studierenden in Deutschland, die sich in einer finanziellen Notlage befinden, insgesamt 100 Millionen Euro finanzielle Unterstützung zusichert. Im Studierendenwerk Thüringen gingen dazu 3.411 vollständig gestellte Anträge ein, für deren Bearbeitung Beschäftigte aus unterschiedlichen Abteilungen tätig waren und kurzerhand eingearbeitet werden mussten. 2.269 Anträge wurden bisher genehmigt. „Dass die Antragsbearbeitung ohne Verzögerungen in unseren regulären Geschäftsbetrieb integriert werden konnte, ist ein positives Zeichen für die Servicefreundlichkeit des Studierendenwerks“ betont Geschäftsführer Dr. Schmidt-Röh. Zahlreich eingegangene E-Mails mit Dankesworten von betroffenen Studierenden bestätigen dies.

Hinzukommt, dass sich die finanziellen Sorgen auch auf das Befinden der Studierenden auswirken. Soziale und wirtschaftliche Herausforderungen der Studierenden entwickeln sich zu Multiproblemlagen. Die allgemeine und psychosoziale Beratung werden seit Beginn der Corona-Pandemie vermehrt von Studierenden mit familiären Herausforderungen, Gefühlen der Vereinsamung, Verunsicherungen hinsichtlich des veränderten, digitalisierten Studienalltags und einer erhöhten Selbstorganisation aufgesucht. Diesen Studierenden werden neben einer telefonischen und Online-Beratung nun auch wieder Face-to-Face-Gespräche angeboten, teilweise mit kreativen Lösungen wie Beratungsspaziergängen.

Schließlich tragen auch der durchgängige Betrieb aller Wohnanlagen und die schrittweise Wiederöffnung von Mensen und Cafeterien des Studierendenwerks dazu bei, dass die Studierenden finanziell entlastet werden und sich mehr und mehr auch auf den Studienbetrieb unter schwierigen Corona-Bedingungen konzentrieren können.  

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