FAQ zum Coronavirus

Auf dieser Seite bündelt das Studierendenwerk wichtige Fragen und Antworten zum Coronavirus. Weiterführende Informationen erhalten Sie unter www.infektionsschutz.de, der Webseite des Robert-Koch-Instituts www.rki.de, der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung www.bzga.de sowie des Bundesministeriums für Gesundheit www.bundesgesundheitsministerium.de.

Wie kann ich mich schützen vor dem Coronavirus?

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung gibt Hygienetipps in zahlreichen Sprachen:

10 Hygienetipps auf Deutsch

10 Hygienetipps auf Englisch

10 Hygienetipps auf Französisch

Quelle: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), infektionsschutz.de, http://www.infektionsschutz.de/mediathek, CC BY-NC-ND

Welche Weisungen und Regelungen gibt es in Thüringen von den Ministerien?

Auf dem Corona-Informationsportal des Thüringer Freistaates finden Sie ausgewählte Verordnungen während der Covid-19-Pandemie.

Welche Allgemeinverfügungen haben die Städte und Landkreise erlassen?

Thüringer Landesverwaltungsamt

Allgemeinverfügung des Thüringer Landesverwaltungsamts wegen Sonntagsfahrverbot (Stand 10.02.2020)

Stadt Eisenach

Änderung und Verlängerung der Allgemeinverfügung wegen Schliessung Schule und Kita (Stand 20.04.2020)

Allgemeinverfügung wegen Schliessung Schule und Kita (Stand 19.03.2020)

Stadt Erfurt

Allgemeinverfügung der Stadt Erfurt in Ergänzung zur Thüringer Verordnung (Stand 13.05.2020)

Stadt Gera

Allgemeinverfügung der Stadt Gera wegen Mundschutz und Quarantäne (Stand 13.05.2020)

Ilm-Kreis

Allgemeinverfügung des Ilm-Kreises zur Thüringer Massnahmenfortentwicklungsverordnung (Stand 12.05.2020)

Allgemeinverfügung des Ilm-Kreises wegen Quarantäne (Stand 14.04.2020)

Allgemeinverfügung des Ilm-Kreises wegen Veranstaltungen und Schliessungen (Stand 08.04.2020)

Stadt Jena

Allgemeinverfügung der Stadt Jena in Ergänzung zur Thüringer Verordnung (Stand 14.05.2020)

Regelung zur Notbetreuung von Kindern im Kindergartenalter der Stadt Jena (Stand 16.03.2020)

Stadt Nordhausen

Allgemeinverfügung des Landkreises Nordhausen zur Thüringer Massnahmenfortentwicklungsverordnung (Stand 12.05.2020)

Landkreis Schmalkalden-Meiningen

Allgemeinverfügung des Landkreises Schmalkalden-Meiningen wegen Änderung Schliessung Schule und Kita (Stand 23.03.2020)

Allgemeinverfügung des Landkreises Schmalkalden-Meiningen wegen Quarantäne und Schliessungen (Stand 17.03.3030)

Allgemeinverfügung des Landkreises Schmalkalden-Meiningen wegen Schliessung Schule und Kita (Stand 14.03.2020)

Stadt Weimar

9. Allgemeinverfügung der Stadt Weimar wegen Mundschutz in Ergänzung der Thüringer Verordnung (Stand 14.05.2020)

8. Allgemeinverfügung der Stadt Weimar wegen Mundschutz in Ergänzung der Thüringer Verordnung (Stand 07.05.2020)

7. Allgemeinverfügung der Stadt Weimar wegen Mundschutz in Ergänzung der Thüringer Verordnung (Stand 24.04.2020)

Welche Einrichtungen des Studierendenwerks Thüringen sind geschlossen?

Aufgrund der aktuellen Situation bleiben die Mensen und Cafeterien in Eisenach, Gera, Schmalkalden und Weimar bis auf Weiteres geschlossen.

Ab dem 08. Juni bietet die Mensa Blechhammer Schmalkalden für Bedienstete und Studierende der Hochschulen Inhouseversorung und einen Außer-Haus-Verkauf an.

In Nordhausen (Mensa Weinberghof), Erfurt (Cafeteria Hörsaal 7 und Mensa Altonaer Straße), Ilmenau (Mensa Ehrenberg, Cafeteria Mensa Ehrenberg, Cafeteria Röntgenbau), Jena (Mensa Ernst-Abbe-Platz und Cafeteria EAH) sowie in Weimar (Zeltversorgung und Cafeteria Coudraystraße) bieten die genannten Einrichtungen für Bedienstete und Studierende der Hochschulen Inhouseversorgung und Außer-Haus-Verkauf an.

Die Cafeteria NANOteria in Ilmenau bietet für Bedienstete und Studierende der Hochschulen einen Außer-Haus-Verkauf an.

Die Kindertageseinrichtungen des Studierendenwerks Thüringen sind im eingeschränkten Regelbetrieb geöffnet. Alle Kinder können dann die Kita wieder bis zu 8 Stunden täglich besuchen. Es gelten eingeschränkte Öffnungszeiten.

Die flexiblen Kinderbetreuungen JUniKinder in Jena, Räuberhöhle in Erfurt und Bauhäuschen Weimar stehen eingeschränkt wieder zur Verfügung.

Welche Auswirkungen hat die Coronapandemie auf das BAföG?

Auswirkungen der pandemiebedingten Maßnahmen von Hochschulen bzw. Hochschuleinrichtungen auf das BAföG

Pressemitteilung: Studierendenwerk unterstützt Studierende in finanziellen Schwierigkeiten

Hat die Corona-Pandemie und die Verschiebung des Sommersemesters 2020 Auswirkungen auf mein BAföG?

Nein, wie das Bundesministerium für Bildung und Forschung per Erlass mitgeteilt hat,

wirkt sich die Verschiebung des Vorlesungsbeginns in keinem Fall auf den BAföG-Anspruch aus. Studierende (egal ob Erstsemester oder bereits in Förderung befindliche) haben also aktuell nicht zu befürchten, dass sie im bzw. für den April 2020 kein Geld erhalten. Auch das Selbst- und das Onlinestudium zählen als Studienaktivität. Informieren Sie sich auch beim Amt für Ausbildungsförderung Ihres Studierendenwerks. Wichtig ist, dass der BAföG-Antrag spätestens im April 2020 gestellt werden muss, sofern Sie bisher für das Sommersemester 2020 keinen BAföG-Bescheid bekommen haben.

Ich führe eine Arbeit zur Pandemie-Bekämpfung aus. Gehen die Einnahmen zu Lasten des BAföG?

Für BAföG-Empfängerinnen und -Empfänger, die anlässlich der Bekämpfung der Corona-Pandemie eine Tätigkeit aufgenommen haben und damit im laufenden Bewilligungszeitraum Einnahmen erzielen, ist die generelle Anrechnungsregel im BAföG aufgehoben. Zu diesen Tätigkeiten zählen Beschäftigungen in der Landwirtschaft, in oder für eine Gesundheitseinrichtung oder eine sonstige soziale Einrichtung zur Unterstützung der Pandemiebekämpfung und deren sozialen Folgen.

Bleibt das Einkommen unter 5.400€ pro Jahr, kommt es nach den bisher geltenden Regelungen zu keiner Anrechnung. Nur wenn dieser Freibetrag überschritten wird, wirken sich die Einnahmen auf das BAföG aus – aber nur in den Beschäftigungsmonaten!

Beispiel:
BAföG ist für den Zeitraum 10/2019 bis 09/2020 bewilligt. In den Monaten April und Mai wird im Rahmen des BMG-Programms zur Bekämpfung der COVID 19 Pandemie als Pflegehelfer/-in in Vollzeit in der Uniklinik gejobbt.

Folge für das BAföG: Sofern die in April und Mai erzielten Einnahmen den für den gesamten Bewilligungszeitraum geltenden Freibetrag (5.400€/Jahr) überschreiten, führen die Einnahmen dazu, dass für April und Mai kein BAföG gezahlt wird. Für den restlichen Zeitraum bleibt der BAföG-Anspruch aber hiervon unberührt.  

Die Neuregelung gilt ab dem 01.03.2020.

Außerdem wird die Bundesregierung im Mai gesetzliche Regelungen auf den Weg bringen, damit der Hinzuverdienst aus allen in systemrelevanten Bereichen ausgeübten Tätigkeiten von der Anrechnung nach dem BAföG vollständig freigestellt wird. Weitere Informationen dazu hier.

Was ist mit meinem BAföG für mein Auslandsstudium?

BAföG-Förderungsberechtigten, die von pandemiebedingten Schließungen der

Schule oder Hochschule im Ausland oder von einer pandemiebedingten

Verschiebung des Semesterbeginns dort betroffen sind, werden die BAföG-Leistungen

bis auf weiteres im bisherigen Umfang (Auslands-BAföG) weitergewährt. Dies gilt unabhängig davon, ob Sie in dem jeweiligen Zielstaat verbleiben oder zunächst nach Deutschland zurückkehren oder aufgrund von Einreisebestimmungen gar nicht in den geplanten Zielstaat der Ausbildung einreisen können. Allerdings bleiben Sie während der Weiterförderung verpflichtet, an den von der jeweiligen ausländischen Ausbildungsstätte während der Schließung ggf. online zur Verfügung gestellten Lehrangeboten teilzunehmen. 

Meine Regelstudienzeit ist nun im März abgelaufen. Mein BAföG ist auch nur bis März bewilligt. Wegen der Schließung meiner Hochschule konnte ich aber nicht wie geplant mein Studium abschließen. Erhalte ich nun kein BAföG mehr?

Unvermeidbare pandemiebedingte Ausbildungsunterbrechungen stellen einen

schwerwiegenden Grund im Sinne des § 15 Abs. 3 Nr. 1 BAföG dar. Dies gilt auch, wenn sich z.B. die Prüfungen auf Zeiten nach der Regelstudienzeit verschieben. Sie haben daher in diesem Fall einen Anspruch auf weitere Förderung auch über die Regelstudienzeit hinaus. Sie müssen jedoch einen neuen BAföG-Antrag stellen. Aber: aufgrund der aktuell sehr dynamischen Situation (auch für uns im Rahmen der BAföG-Bearbeitung) reicht eine formlose schriftliche Erklärung von Ihnen sowie eine Bestätigung Ihrer Hochschule, dass es sich um eine pandemiebedingte Verzögerung handelt, aus. Wir verlängern dann die bereits bewilligte Förderung um maximal 3 Monate. Sollte aber die Verzögerung darüber hinausgehen, benötigen wir für die Förderung danach tatsächlich einen kompletten neuen Antrag.

Meine Eltern oder ein Elternteil sind akut von der Corona-Krise betroffen; sie haben kein oder nur ein stark vermindertes Einkommen. Bekomme ich jetzt mehr BAföG?

Wenn Ihre Eltern nun, zum Beispiel wegen Kurzarbeit, weniger verdienen, sind Ihre Chancen auf BAföG-Förderung oder eine höhere BAföG-Förderung größer.

Fallkonstellation 1:
Wenn Sie aufgrund des Elterneinkommens bisher kein BAföG erhalten haben, Ihre Eltern aber jetzt weniger verdienen, können Sie jederzeit einen neuen BAföG-Antrag stellen und mit einer Aktualisierung das aktuelle Elterneinkommen zugrunde legen lassen.

Fallkonstellation 2:
Wenn Sie bereits BAföG erhalten, aber aktuell das Elterneinkommen (zum Beispiel eben wegen Kurzarbeit) geringer ist, können Sie einen BAföG-Aktualisierungsantrag stellen und Ihr BAföG-Amt prüft die Höhe Ihres aktuellen BAföG-Anspruches.

Grundsätzlich gilt: Wenden Sie sich für weitere Fragen an das Amt für Ausbildungsförderung Ihres Studierendenwerks.

Ich soll ja aktuell nur dann meine Wohnung verlassen, wenn es unbedingt sein muss. Welche Möglichkeiten habe ich, auch ohne persönlichen Kontakt meinen Antrag zu stellen und Fragen zu klären?

Die Mitarbeiterinnen des Amtes für Ausbildungsförderung im Studierendenwerk sind auch weiterhin für Sie da. Wir sind telefonisch und per E-Mail erreichbar. Zudem besteht in Thüringen die Möglichkeit, über www.bafoeg-thueringen.de den Antrag zu Hause am PC auszufüllen. Hierbei werden Ihre Angaben auch gleich auf Vollständigkeit und Plausibilität geprüft, so dass sich viele ansonsten entstehende Fragen gar nicht erst stellen. Anschließend haben Sie dann verschiedene Möglichkeit, die ausgefüllten Antragsformulare uns zukommen zu lassen, z.B. elektronisch über das Upload Portal. 

Bleibt auch jetzt mein Anspruch auf Ausbildungsunterhalt durch meine Eltern bestehen?

Ja, sofern Ihre Eltern weiterhin wirtschaftlich leistungsfähig sind; sonst haben Sie gegebenenfalls einen Anspruch auf BAföG.

Auch Selbststudium (Fachliteratur lesen, Recherche für und Schreiben von Hausarbeiten etc.) oder Online-Studium zählen als Studienaktivität, gerade in der jetzigen Situation.

Auch müssen Ihre Eltern ausnahmsweise Verzögerungen und Unterbrechungen Ihres Studiums und die damit verbundene zeitliche Verlängerung der Unterhaltszahlungen hinnehmen. Bei Verzögerungen und Unterbrechungen der Ausbildung ist der Einzelfall zu betrachten, insbesondere, ob besondere anerkennenswerte Verzögerungsgründe vorliegen. In der jetzigen, für alle völlig unvorhersehbaren, Situation ist eine Verzögerung der Ausbildung, sofern sie auf amtlichen Maßnahmen beruht, völlig unverschuldet. Allerdings sollten Sie die erweiterte vorlesungsfreie Zeit als Zeit für Ihr Selbststudium nutzen.

Ich erwäge, wegen der Corona-Krise ein Urlaubssemester zu nehmen. Was muss ich beachten?

Achtung: Für Urlaubssemester – die ja eine Pause vom Studium sind – besteht kein BAföG-Anspruch, weil ja eben kein Studium betrieben wird! Bitte informieren Sie sich unbedingt vor einem Urlaubssemester, welche Konsequenzen das für Ihre Studienfinanzierung hätte. Zu den Voraussetzungen, im Urlaubssemester nötigenfalls Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II (Grundsicherung, „Hartz IV“) zu beziehen, können Sie sich an die Sozialberatung Ihres Studierendenwerks wenden. Aber wichtig ist: Ein Urlaubssemester ist kein Studium; Sie dürfen im Urlaubssemester in der Regel auch keinerlei Studienleistungen erbringen.

Wer kann mir Fragen zum Coronavirus bezüglich Wohnangelegenheiten beantworten, wenn ich in einer studentischen Wohnanlage des Studierendenwerks wohne?

Zurzeit finden keine Sprechzeiten statt. Ihre Sachbearbeiterinnen und -bearbeiter stehen Ihnen weiterhin telefonsich und per Mail zur Verfügung.

Eingerichtete Hotlines für Fragen zum Thema Wohnen in Verbindung mit dem Coronavirus:

Standort Jena
Frau Hecker
Montag bis Freitag von 10.00 - 11.00 Uhr
Tel.: 03641 9400 663

Standort Erfurt, Nordhausen
Frau Müller
Montag bis Freitag von 10.00 - 11.00 Uhr
Tel.: 0361 7371806

Standort Weimar
Herr Götting
Montag bis Freitag von 10.00 - 11.00 Uhr
Tel.: 0361 7371804

Standort Ilmenau, Schmalkalden
Montag bis Freitag von 10.00 - 11.00 Uhr
Herr Watterott, Frau Ludwig
Tel.: 03677 691917
Herr Voigt
Tel.: 03677 692751

Ich habe meinen Nebenjob verloren und meine Eltern, die mich finanziell unterstützen, beziehen zurzeit Kurzarbeitergeld und können mich weniger unterstützen. Ich kann ab dem nächsten Monat die Miete für mein Einzimmerappartement beim Studierendenwerk Thüringen nicht mehr bezahlen. Muss ich jetzt mit einer Kündigung seitens des Studierendenwerks Thüringen rechnen?

Eine Kündigung ihres Mietverhältnisses müssen sie in dieser Situation allein aus diesem Grund nicht befürchten. Aber nehmen Sie unverzüglich Kontakt zu ihrem Studierendenwerk auf, damit nicht wichtige Fristen verstreichen!

Informieren Sie sich im ersten Schritt bitte über die Webseite Ihres Studierendenwerks über dort eingestellte FAQs. Finden Sie dort keine Antwort auf ihre Frage, nehmen Sie bitte unmittelbar Kontakt zur Abteilung studentisches Wohnen auf. Diese ist zurzeit per E-Mail erreichbar (siehe folgende Frage). Ihr Studierendenwerk findet mit Ihnen gemeinsam eine Lösung für ihr Problem!

In der Regel gibt es Stundungsmöglichkeiten bei ihrer Miete. Darüber hinaus könnten ggf. Wohngeld oder BAföG beantragt werden. Aufgrund der aktuellen Situation bestehen aber meist noch weitere Optionen, um eine finanzielle Unterstützung zu erlangen. Informieren Sie sich bei Ihrem Studierendenwerk!

Ich kann nicht anreisen oder möchte mein Studium abbrechen – kann ich meinen Mietvertrag kündigen?

Es besteht die Möglichkeit, den Mietvertrag zu stornieren bzw. vorzeitig zu kündigen. 
Bitte wenden Sie sich an unser Team der Abteilung Studentisches Wohnen. 

Für die Standorte Erfurt, Nordhausen & Weimar: wef@stw-thueringen.de
Für die Standorte Ilmenau & Schmalkalden: wil@stw-thueringen.de
Für den Standort Jena: wj@stw-thueringen.de

Ich habe ein Mietvertragsangebot per E-Mail erhalten, möchte dieses aber nicht annehmen – was soll ich tun?
Bitte senden Sie eine kurze E-Mail an Ihre/n Ansprechpartner/in, der/die Ihnen den Mietvertrag per E-Mail zugesandt hat. Der angebotene Mietvertrag wird nach Ihrer E-Mail storniert. 

Ich habe einen Mietvertrag mit dem Studierendenwerk Thüringen abgeschlossen. Können meine Vertragsunterlagen per Post versendet werden?
Ja, wir senden Ihnen Ihre Vertragsunterlagen gerne innerhalb Deutschlands per Post zu. Bitte wenden Sie sich dazu an Ihre/n Ansprechpartner/in der Wohnanlage. 

Was soll ich tun, wenn mein Mietvertrag zum 31.03.2020 ausläuft und ich nicht abreisen bzw. mein Zimmer räumen kann? 
Der Mietvertrag kann monatsweise verlängert werden. Sofern Ihr Zimmer schon nachvermietet ist, bieten wir Ihnen einen Umzug innerhalb unserer Wohnanlagen an. Bitte senden Sie dazu eine kurze E-Mail an Ihre Ansprechpartnerin der Wohnanlage. 

Ich bin Rückkehrer aus einem Risikogebiet, was ist zu tun?
Bitte prüfen Sie regelmäßig die Informationen auf den unten angegebenen Seiten Ihres Standortes. Fortlaufend werden dort u.a. die Risikogebiete benannt. Nach Aufenthalt in diesen Gebieten bestehen Quarantänepflichten oder Betretungsverbote. Die Regelungen in Thüringen werden recht unterschiedlich von den Kommunen festgelegt. Die Informationen dazu finden Sie ebenso über die unten stehenden Links.

Sollten Sie sich in Quarantäne befinden, melden Sie sich unverzüglich telefonisch beim Gesundheitsamt. Nehmen Sie außerdem Kontakt zum Team der Abteilung Studentisches Wohnen auf: 
Für die Standorte Erfurt, Nordhausen & Weimar: wef@stw-thueringen.de
Für die Standorte Ilmenau & Schmalkalden: wil@stw-thueringen.de
Für den Standort Jena: wj@stw-thueringen.de

Standort Erfurt:
Informationen der Stadt: https://www.erfurt.de/ef/de/service/aktuelles/topthemen/2020/134840.html
Gesundheitsamt: 0361 655-4290

Standort Ilmenau:
Informationen der Stadt: https://www.ilm-kreis.de/%C3%84mter/Gesundheitsamt/Kontaktformular-Covid-19/Reiser%C3%BCckkehrer-aus-einem-vom-RKI-festgelegten-Risikogebiet
Kontaktformular Gesundheitsamt: https://www.ilm-kreis.de/covid19

Standort Jena:
Informationen der Stadt: https://gesundheit.jena.de/de/coronavirus
Gesundheitsamt: 03641 493120

Standort Nordhausen:
Für Nordhausen gibt es keine direkte Festlegung der Stadt.
Informationen der Stadt: https://www.landratsamt-nordhausen.de/informationen-coronavirus.html

Standort Schmalkalden:
Informationen der Stadt: www.lra-sm.de
Gesundheitsamt: 03693/485-4000 sowie -4100 und -4200   

Standort Weimar:
Informationen der Stadt: https://stadt.weimar.de/aktuell/coronavirus/
Gesundheitsamt Weimar: 03643 762 752                                                                                 

Weiterführende Links zum Thema: 
Informationen der WHO: https://www.who.int/news-room/q-a-detail/q-a-coronaviruses
Robert-Koch-Institut: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html

Ich befinde mich in einer Wohnanlage des Studierendenwerks Thüringen in Quarantäne. Wie erhalte ich Hilfe z.B. beim Einkaufen?
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Hilfe zu erhalten. Entweder wenden Sie sich an den Wohntutor Ihres Wohnheims oder Sie nutzen Hilfsangebote Ihrer Stadt/Hochschule. 
Bei Fragen dazu wenden Sie sich bitte an unser Team der Abteilung Studentisches Wohnen. 

Für die Standorte Erfurt, Nordhausen & Weimar: wef@stw-thueringen.de
Für die Standorte Ilmenau & Schmalkalden: wil@stw-thueringen.de
Für den Standort Jena: wj@stw-thueringen.de

Mindestens ein Mitbewohner innerhalb der WG befindet sich in Quarantäne. Muss ich auch in Quarantäne?
Bitte wenden Sie sich an das Gesundheitsamt der jeweiligen Stadt zur genauen Abklärung. 

Ich habe meinen Job verloren und kann meine Miete nicht rechtzeitig zahlen – verliere ich jetzt meine Wohnung? 
Niemand muss fürchten, die Wohnung zu verlieren. Die Miete kann in Raten beglichen oder eine Stundung beantragt werden. Ferner bieten wir Ihnen eine vorzeitige Kündigung an. Bitte stellen Sie einen formlosen Antrag mit Begründung an das Team der Abteilung Studentisches Wohnen.

Für die Standorte Erfurt, Nordhausen & Weimar: wef@stw-thueringen.de
Für die Standorte Ilmenau & Schmalkalden: wil@stw-thueringen.de
Für den Standort Jena: wj@stw-thueringen.de

Meine Nachbarin ist an Covid-19 erkrankt. Darf ich die Miete mindern?

Nein. Die Erkrankung eines Mitbewohners oder einer Nachbarin stellt keinen Mangel der Mietsache und damit keinen Grund zur Mietminderung dar.    

Muss ich den Hausmeister oder meinen Vermieter in meine Wohnung lassen, etwa für Wohnungsbesichtigungen oder Reparaturen?

Ob der Hausmeister oder Vermieter Ihre Wohnung besichtigen darf, hängt von einer Abwägung des Eigentumsrechts des Vermieters mit dem Recht des oder der Studierenden auf Privatsphäre ab. Bei einer Pandemie ist zudem der Schutz des Mieters auf körperliche Unversehrtheit zu beachten und maßgeblich. Besichtigungen, die keinen dringend notwendigen Zweck verfolgen, müssen daher auf die Zeit nach der Pandemie verschoben werden. Bei notwendigen Reparaturen, zum Beispiel einem Rohrbruch, müssen Sie aber den Zugang zur Wohnung gewähren.

Ich bin internationaler Studierender und will mich über eine mögliche Heimreise informieren. Wo kann ich das tun?

Bitte nehmen Sie, vor einer eventuellen Heimreise, Kontakt zu Ihrer deutschen Hochschule auf. Wenn Sie in einem Studierendenwohnheim wohnen, nehmen Sie bitte auch Kontakt zur Abteilung studentisches Wohnen auf.

Das Auswärtige Amt der deutschen Bundesregierung informiert laufend über aktuelle Reise- und Sicherheitshinweise:
https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-und-sicherheitshinweise

Auch die Botschaft/das Konsulat Ihres Heimatlandes in Deutschland wird Sie informieren:
https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/vertretungen-anderer-staaten

An wen kann ich mich wenden, wenn ich Sorgen und Ängste wegen der Coronapandemie habe?

Das Studierendenwerk Thüringen hat psychologische Beratungsstellen. Mit den Berater/-innen können Sie anonym und kostenlos über Ihre Sorgen und Nöte sprechen, zurzeit leider nicht persönlich, aber per Telefon oder online. Vereinbaren Sie einen Termin. Die Kontaktdaten der Beratungsstelle an Ihrem Hochschulstandort finden Sie auf der Webseite Ihres Studierendenwerks, oder hier: https://www.stw-thueringen.de/deutsch/beratung/psychosoziale-beratung/index.html.

Wohin kann ich mich bei Fragen zum Jobben, Wohngeld und weiteren finanziellen Hilfestellungen wenden?

Habe ich bei Jobverlust oder ausbleibender Lohnzahlung aktuell Anspruch auf Wohngeld?

Nicht automatisch. Wer aktuell aufgrund von Jobverlust oder wegen ausbleibender Lohnzahlungen keine Einkünfte hat, ist nicht automatisch berechtigt, Wohngeld zu beantragen. Die Grundvoraussetzung einer BAföG-Ablehnung „dem Grunde nach“ und die Prüfung der Deckung der monatlichen Lebenskosten bleibt bestehen. Kurz: Die Anspruchsvoraussetzungen bei Wohngeld bleiben gleich.

Habe ich, wenn ich meinen Nebenjob verliere, oder die Lohnzahlungen ausbleiben, Anspruch auf ALG II-Leistungen?

Nein, Sie haben aktuell nicht pauschal Anspruch auf ALG II-Leistungen.

Vollzeitstudierende sind in der Regel von Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II ausgeschlossen.

Ausnahmen bestehen in nur wenigen Fällen, so zum Beispiel:

  • im Urlaubssemester aufgrund von Schwangerschaft/Kindererziehung oder bei Beurlaubung wegen eigener Erkrankung/Beeinträchtigung. Wichtig ist, dass in der Beurlaubung aufgrund der genannten Gründe keinerlei Studienaktivitäten erbracht werden, da sonst die ALG II Leistungen gefährdet sind und zurückgefordert werden können. Darüber hinaus müssen noch andere Vorrausetzungen erfüllt sein. Ob ein Anspruch auf ALG II besteht, können Sie mit der Sozialberatung Ihres Studierendenwerks erörtern.
  • Im Teilzeitstudium aufgrund von Schwangerschaft bzw. Kindererziehung und bei Beurlaubung wegen eigener Erkrankung bzw. Beeinträchtigung. Auch hier gibt es einiges zu beachten, und weitere Voraussetzungen müssen erfüllt sein. Lassen Sie sich von der Sozialberatung beraten.
  • in Härtefällen, zum Beispiel bei unverschuldetem Wegbrechen der Finanzierung und weit fortgeschrittenem Studium können Leistungen als Darlehen nach § 27 Abs. 3 SGB II vom Jobcenter geprüft werden.
  • Mehrbedarfsansprüche bei bestimmten Leistungsberechtigten nach § 21 SGB II; das betrifft zum Beispiel Studierende mit Kind oder Studierende mit Behinderung

Ich habe meinen Job verloren. Wo kann ich nach Jobangeboten suchen?

Auf Online-Jobportalen. Die gibt es auch speziell für Studierende, auch mit regionalem Fokus. Aktuell gibt es Bereiche, die erhöhten Personalbedarf haben. Versuchen Sie, sich aktiv dort zu bewerben:

-       Lieferdienste für Essen und Getränke

-       Supermärkte, Lebensmittelgeschäfte

-       Logistik

-       Reinigungsfirmen

-       Tankstellen

-       Erntehelfer/in; Informationen unter: www.daslandhilft.de oder www.saisonarbeit-in-deutschland.de

Könnte ich als jobbende Studentin/als jobbender Student auch Kurzarbeitergeld erhalten?

Nein. Jobbende Studierende sind in der Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung versicherungsfrei. Daraus folgt: Wer nicht in die Arbeitslosenversicherung einzahlt, kann auch kein Kurzarbeitergeld herausbekommen.

Ich bin neben dem Studium selbständig bzw. freiberuflich tätig und habe durch die staatlichen Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus meine Aufträge verloren oder kann sie nicht länger ausführen. Habe ich Entschädigungsansprüche nach dem Infektionsschutzgesetz?

Hier müssen wir etwas ausholen: Das Infektionsschutzgesetz (IfSG) ermöglicht zum Teil sehr drastische Maßnahmen, um die Verbreitung von Infektionskrankheiten einzudämmen und deren Behandlung zu erleichtern. Maßnahmen können zum Beispiel Tätigkeitsverbote oder Quarantänemaßnahmen sein. Konkrete behördliche Tätigkeitsverbote oder behördlich angeordnete Quarantänemaßnahmen gegen eine Person, von der im Einzelfall eine Ansteckungsgefahr ausgeht, können einen Entschädigungsanspruch nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) auslösen.

Aber Achtung: Freiwillige Quarantäne löst zum Beispiel keinen Entschädigungsanspruch aus. Nach § 56 Abs. 2 IfSG bemisst sich die Entschädigung nach dem Verdienstausfall. Für die ersten sechs Wochen wird sie in Höhe des Verdienstausfalls gewährt. Vom Beginn der siebten Woche an wird sie in Höhe des Krankengeldes nach § 47 Abs. 1 des Fünften Buches Sozialgesetzbuch gewährt, soweit der Verdienstausfall die für die gesetzliche Krankenversicherungspflicht maßgebende Jahresarbeitsentgeltgrenze nicht übersteigt.

Bei Selbständigen bemisst sich die Entschädigung auf 1/12 des monatlich verdienten Nettoeinkommens (Durchschnitt des letzten Jahres vor Einstellung der verbotenen Tätigkeit). Selbständige, die durch eine Maßnahme nach IfSG einer Existenzgefährdung ausgesetzt sind, können während der Verdienstausfallzeiten entstehende Mehraufwendungen in angemessenem Umfang von der zuständigen Behörde erstattet bekommen. Sollte der Betrieb schließen müssen, wird für die Dauer der Maßnahme nach IfSG zusätzlich Ersatz für die in dieser Zeit weiterlaufenden nicht gedeckten Betriebsausgaben in angemessenem Umfang erbracht.

Entschädigungen gibt es nur auf Antrag, und es gelten sehr kurze Antragsfristen! Anträge sind innerhalb einer Frist von drei Monaten nach Einstellung der verbotenen Tätigkeit oder dem Ende der Absonderung (Quarantäne) bei der zuständigen Behörde zu stellen.

Was kann ich noch machen, wenn ich gerade meine Krankenversicherung, Miete, Handyrechnung etc. nicht bezahlen kann?

Melden Sie sich aktiv bei Ihrer Krankenversicherung, Ihrer Wohnungsvermietung, Ihrem Handyvertragsunternehmen, dem Rundfunkbeitrag etc., sollten Sie Zahlungen aktuell nicht leisten können. Bitten Sie um eine Stundung Ihrer Beiträge und ggf. um eine Mahnsperre. Sollte es Ihnen möglich sein, könnten Sie anfragen, ob ein verringerter Betrag angezahlt werden kann.

Wo kann ich finanzielle Hilfe bekommen?

Studierenden, die durch die Coronakrise unverschuldet in finanzielle Not geraten sind, bietet das Studierendenwerk unkomplizierte und schnelle Hilfe: Ein Antrag auf ein zinsloses Kurzdarlehen bis maximal 800 Euro. Mehr Informationen finden Sie auf der Seite zu den Härtefalldarlehen.

Was sollte ich beachten, wenn ich einen Studienkredit in Erwägung ziehe?

Holen Sie sich verschiedene Angebote ein und vergleichen diese sorgfältig. Achten Sie auf die Voraussetzungen für einen Studienkredit der jeweiligen Anbieter/-innen, die Bearbeitungsgebühren, die Zinshöhe und Rückzahlungsmodalitäten. Wichtig ist, vor Vertragsabschluss einmal die Gesamtrückzahlungssumme des Kredits in unterschiedlichen Rückzahlungskonstellationen zu sehen. Außerdem sollten Sie sich gut über eventuelle Zusatzkosten, die auf Sie zukommen könnten, informieren. Lassen Sie sich am besten beraten in der Sozial- oder Studienfinanzierungsberatung des Studierendenwerks Thüringen.

Was kann ich tun, wenn ich meine thoska bisher noch nicht für das Sommersemester validieren konnte?

Studierende, die ihre thoska noch nicht für das Sommersemester 2020 validieren konnten, weisen sich bitte in den zugelassenen Verkehrsmitteln mit ihrem bis 31.03.2020 gültigen Studierendenausweis (thoska) und einer im Sommersemester 2020 gültigen Studienbescheinigung aus. Diese Regelung gilt zunächst bis zum 30.09.2020.

Welche Unterstützungsinitiativen für Bürger*innen und Studierende gibt es in Jena?

FAQ für Beschäftigte des Studierendenwerks

Rahmen-Hygiene- und Infektionsschutzkonzept des Studierendenwerks Thüringen

2. Mitteilung des Personalrats zum Stand der Lage in Pandemiezeiten (Stand 19.05.2020)

Mitteilung des Personalrats zum Stand der Lage in Pandemiezeiten (Stand 01.04.2020)

Aushang des Studierendenwerks Thüringen Schutz vor dem Coronavirus

Mitarbeiterinformation 2 des Studierendenwerks Thüringen (Stand 19.03.2020)

Mitarbeiterinformation 1 des Studierendenwerks Thüringen (Stand 13.03.2020)

Haben Schwangere einen besonderen Schutzstatus?

Schwangere scheinen der WHO zufolge kein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf zu haben. Ein besonderer Schutzstatus liegt daher generell nicht vor. Wenn Sie sich sorgen machen, besprechen Sie dies mit Ihrer/m behandelnden Ärztin/Arzt.

Habe ich durch meine Vorerkrankung/chronische Erkrankung einen besonderen Schutzstatus?

Auch bei Personen ohne Vorerkrankungen können schwere Krankheitsverläufe auftreten, allerdings haben Personen mit bestimmten Vorerkrankungen des Herzens, der Lunge, Personen mit chronischen Lebererkrankungen, Diabetes mellitus, Krebserkrankung oder geschwächtem Immunsystem ein erhöhtes Risiko für schwere Krankheitsverläufe.

Besteht bei Ihnen eine solche bestimmte Vorerkrankung und haben Sie Angst vor Ansteckung am Arbeitsplatz, dann besprechen Sie dies mit Ihrem behandelnden Arzt. Gern können Sie sich auch an das Personalwesen/BGM (Tel. 03641-9400513 oder 0151-54425182) wenden.

Warum stellt das Studierendenwerk keine Desinfektionsmittelspender zur Verfügung?

Im Studierendenwerk ist die Bestellung von Hand- und/oder Flächendesinfektionsmitteln zum Nachfüllen von vorhandenen Desinfektionsmittelspendern im Rahmen der normalen Büro-/Verbrauchsmaterialbestellung möglich. Allerdings kann es zu Lieferverzögerungen kommen, da es jetzt wichtig ist, Desinfektionsmittel in Krankenhäusern und Arztpraxen vorrätig zu halten.

Das Studierendenwerk folgt hier den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts www.rki.de zur Händehygiene, wonach eine Händedesinfektion im Allgemeinen nicht notwendig ist. Regelmäßiges und gründliches Händewaschen (30 Sek.) mit Wasser und Seife ist ausreichend.

Gibt es Sonderregelungen für Dienstreisen?

Alle direkten persönlichen Kontakte sind auf das Notwendigste zu beschränken (Dienstreisen, Fahrten zu den Standorten, Beratungsdienste usw.). Ist der persönliche Kontakt unvermeidbar, bitten wir unsere Beschäftigten, die Hygieneregeln besonders zu beachten.

Wie verhalte ich mich, wenn Schule und/oder Kita geschlossen sind und anderweitige Betreuungsmöglichkeiten fehlen?

Sind Sie kurzfristig von Schließungen der Kindertagesstätten und Schulen betroffen und haben Sie keine anderweitige Unterbringungsmöglichkeit für Ihr Kind? Dann informieren Sie Ihre/n zuständige/n Vorgesetzte/n und nehmen Kontakt zum Personalwesen/BGM (Tel. 03641-9400513 oder 0151-54425182) auf.

Alle Beschäftigten sind aufgerufen, sich um anderweitige Betreuungsmöglichkeiten für das Kind/die Kinder zu bemühen. Die Großeltern sollten aufgrund des erhöhten Risikos für schwere Krankheitsverläufe nicht zur Betreuung herangezogen werden.

Alle Beschäftigten sind aufgerufen, sofern möglich und nach Absprache mit ihren zuständigen Vorgesetzten, Tätigkeiten im Homeoffice zu verrichten.

Wie sollte ich mich im Krankheitsfall verhalten?

Im Krankheitsfall – besonders bei grippeähnlichen Symptomen wie Husten, Schnupfen, Schmerzen beim Atmen und Fieber – bitten wir Sie, der Arbeit fernzubleiben. Dies gilt insbesondere, wenn Sie zuvor eines der Risikogebiete besucht haben. In diesem Fall sollten Sie unverzüglich telefonisch Kontakt zu Ihrem Hausarzt oder dem Kassenärztlichen Bereitschaftsdienst aufnehmen, um das weitere Vorgehen abzuklären. Bitte gehen Sie ohne vorherige telefonische Kontaktaufnahme nicht persönlich zum Arzt oder gar in die Notaufnahme eines Krankenhauses. Informieren Sie Ihre/Ihren zuständige/n Vorgesetzte/n und nehmen Kontakt zum Personalwesen/BGM (Tel. 03641-9400513 oder 0151-54425182) auf.

Generell sollten Sie bei Infektionskrankheiten mit Fieber der Arbeit fernbleiben, um Ihre Kolleginnen/Kollegen nicht anzustecken!

Für Fragen und Informationen zum richtigen Umgang mit dem Coronavirus haben mehrere Städte, Gemeinden und Einrichtungen Telefon-Hotlines (https://www.tlz.de/leben/gesundheit-medizin/fragen-und-informationen-alle-coronavirus-hotlines-in-thueringen-im-ueberblick-id228682503.html) eingerichtet.

Wo befinden sich die aktuellen Risikogebiete?

Risikogebiete aktuell laut Robert-Koch-Institut

Nach einer Allgemeinverfügung der Stadt Jena gelten zudem sämtliche Staaten außerhalb der Bundesrepublik als Risikogebiete. Rückkehrende aus diesen Gebieten müssen 14 Tage zu Hause bleiben.

Nach einer Allgemeinverfügung des Ilm-Kreises gilt das gesamte Ausland als Risikogebiet. Rückkehrende aus diesen Gebieten müssen 14 Tage zu Hause bleiben.

Was sollte ich beachten, wenn ich von einem Auslandsaufenthalt zurückkehre?

Beschäftigte, die von Auslandsaufenthalten (auch privaten Urlaubsreisen) aus Risikogebieten zurückkehren, melden sich vor Wiederaufnahme ihrer Tätigkeit zunächst bei ihrer/ihrem zuständigen Vorgesetzten, die/der das weitere Vorgehen mit dem Personalwesen des Studierendenwerks abstimmt. Idealerweise haben Sie bereits Kontakt mit dem für Sie zuständigen Gesundheitsamt aufgenommen.

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