Studierendenwerk Thüringen fördert kulturelle Projekte mit 25.000 Euro
Studentische Initiativen in Erfurt, Ilmenau, Jena, Schmalkalden und Weimar werden damit unterstützt
17.12.2025
Mit 25.000 Euro pro Halbjahr fördert das Studierendenwerk Thüringen studentische Kulturprojekte, die Studierende kulturell, sportlich oder interkulturell zusammenbringen – so auch die folgenden 13 Projekte, für die die Antragstellung vom 15. Oktober bis 30. November 2025 möglich war:
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Projekt |
Standort |
Fördersumme |
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Bauhaus Bühne |
Weimar |
2.700,00 € |
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METAROOM 2026 |
Weimar |
3.000,00 € |
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Around the World-Reihe |
Jena |
1.500,00 € |
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Mentale Gesundheit ist (k)ein Privileg 2 |
Jena |
1.000,00 € |
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Polnisches Kino Jena |
Jena |
1.000,00 € |
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Künstler Buddies immer mal treffen |
Weimar |
3.500,00 € |
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Die Entführung aus dem Serail |
Weimar |
1.900,00 € |
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Actus Tragicus |
Weimar |
1.500,00 € |
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Studentlan ZeroPing |
Ilmenau |
1.000,00 € |
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Empower your Voice! |
Jena |
3.000,00 € |
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Interkulturelle Woche in Ilmenau 2026 |
Ilmenau |
1.000,00 € |
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Schmalympische Spiele 2026 |
Schmalkalden |
2.500,00 € |
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Lateinamerikanische Tänze in Bewegung |
Erfurt |
1.400,00 € |
Zu dem Ergebnis kam eine Jury, die gestern gemeinsam über die 24 eingereichten Projekte sprach und entschied. Zu der Jury gehörten neben Mitarbeitenden des Studierendenwerks Thüringen auch sechs Studierende aus verschiedenen Thüringer Hochschulen (Universität Erfurt, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar).
Im nächsten Ausschreibungszeitraum, der vom 15. April bis 31. Mai 2026 geht, können wieder Projektanträge zur finanziellen Förderung beim Studierendenwerk Thüringen eingereicht werden. Zudem haben Studierende der staatlichen Thüringer Hochschulen die Gelegenheit, sich mit einem Motivationsschreiben als Jury-Mitglied zu bewerben. Das Studierendenwerk Thüringen informiert zu gegebener Zeit entsprechend auf der Webseite.
Foto v. l.: Auren Bachmann (Universität Erfurt), Marco Finn (Studierendenwerk Thüringen), Huda Zaabout (Friedrich-Schiller-Universität Jena), Darragh Donnellan (Friedrich-Schiller-Universität Jena), Gesa Winkler (Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar), Sebastian Hollnack (Studierendenwerk Thüringen), Ines Eckhart (Studierendenwerk Thüringen), Frederik Seeba (Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar) und Felix Möller (Universität Erfurt) zur Jurysitzung am 16. Dezember 2025 in Jena
Ein Beispiel für ein gefördertes Projekt sind die „Schmalympischen Spiele“: Diese sind eine seit 2004 fest etablierte Sport- und Kulturveranstaltung auf dem Campus der Hochschule Schmalkalden und fanden 2025 bereits zum 20. Mal statt. Über mehrere Tage hinweg verbinden sie sportliche Wettkämpfe wie Schwimmen, Fußball, Volleyball oder Leichtathletik mit kulturellen und interkulturellen Freizeitangeboten, darunter Bühnenauftritte von Studierenden, internationale Essensstände und gemeinsame Abendveranstaltungen. Ziel des Projekts ist es, den Zusammenhalt innerhalb der Studierendenschaft zu stärken und Begegnungen zwischen nationalen und internationalen Studierenden sowie Gästen aus der Region zu fördern. In der gestrigen Jurysitzung zur Kulturförderung wurde entschieden, dass die „Schmalympischen Spiele“ auch im kommenden Jahr erneut finanziell in Höhe von 2.500 Euro unterstützt werden.
Der Studierendenrat der Hochschule Schmalkalden zieht ein durchweg positives Fazit: „Die Schmalympics waren wieder ein Highlight des Jahres für uns als Veranstalter und für die Studierenden. Die Wettkämpfe waren stark umkämpft, aber es hat jeder jeden angefeuert – es entstand eine wirklich tolle Stimmung und viele verschiedene Gruppen fanden Kennenlern-Möglichkeiten. Die gesamte Woche lief ohne unangenehme Vorfälle und war nur von Sport und Freude erfüllt. Vielen Dank auch hierfür zur Ermöglichung durch Ihre großzügige Unterstützung!“
Auszug der Nationen anlässlich der „Schmalympischen Spiele“ 2025
Siegerehrung der „Schmalympischen Spiele“ 2025